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Von der Betriebszentrale Mitte ins Kloster Olten

12. Juni 2026

Die Generalversammlung 2026 der Mitte 60+ fand in zwei Teilen statt. Die erste Hälfte war der Besichtigung der SBB-Betriebszentrale Mitte in Olten gewidmet. Dort erfuhren die Teilnehmenden auf einer Führung viel Wissenswertes über die Rolle dieses gigantischen «Stellwerks». Es steuert im 24-Stundenbetrieb den Verkehr der SBB im Bereich des Mittellandes mit den Städten Basel, Bern, Luzern und Olten sowie den Verkehr über die beiden Alpentransversalen Gotthard und Lötschberg. Dabei ist die Zentrale für alle Bahnhöfe dieser Region zuständig. Das heisst, sie ist auch für sämtliche Durchsagen in diesen Bahnhöfen und auch in den Zügen auf den Strecken in ihrem Bereich verantwortlich.

Anschliessend an diesen Einblick in die aktuelle Welt, tauchten die Mitglieder rund 350 Jahre zurück ins Mittelalter. Im 1646 gegründeten und seit Herbst 2024 verwaisten Kapuzinerkloster Olten fand nämlich die eigentliche Generalversammlung statt. Dabei war zu erfahren, dass der Mitgliederbestand erneut angestiegen ist. Am Tag der GV profitierten bereits 114 Seniorinnen und Senioren von den Angeboten der Vereinigung. Präsidium und Vorstand bleiben unverändert und nehmen bereits die nächsten Themen in Angriff. So zum Beispiel weitere Anlässe. Und bei diesem Programmpunkt landeten die Mitglieder bereits wieder in der Neuzeit. Und wie! Im Herbst wollen sie sich nämlich von der Pro Senectute Solothurn in die KI-Welt einführen lassen. Ein Thema, das auch für viele jüngere Menschen nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln ist.

Zum Abschluss gab es noch ein Stehdinner bei dem sich die Mitglieder über Gott und die Welt unterhalten konnten.