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Die Mitte Kanton Solothurn Amteiparteien Die Mitte 60+ Kanton SolothurnCommuniqués Die Mitte 60+ im Allzweckflughafen Grenchen
8. Mai 2025
Warum hat Grenchen zwei Towers? Weil der hintere bald ausrangiert und im Juni 2025 durch den neuen Tower im Vordergrund ersetzt wird. Aus diesem Tower hat man wieder den ganzen, immer weiter gewachsenen Flughafen im Blick.
Die Generalversammlung 2025 der Mitte 60+ fand im Flughafen Grenchen statt. Zum Auftakt profitierten die zahlreichen Interessierte im Rahmen einer Führung vom umfassenden Wissen von Peter Brotschi, der sozusagen auf dem Flugplatz aufgewachsen ist. Wobei anzumerken ist, dass es den «Flugplatz» offiziell gar nicht gibt. In der Schweiz gibt es nur Flughäfen. Die oberste Kategorie bilden die Landesflughäfen Zürich, Genf und Basel Mühlhausen. Gleich dahinter folgen elf Schweizer Regionalflughäfen. Einer davon ist Grenchen. Er ist mit rund 60’000 Flugbewegungen pro Jahr einer der wichtigsten Regionalflughäfen. Wenn man sein grosses Angebot betrachtet, kommt einem unweigerlich der Vergleich mit dem Militärsackmesser in den Sinn. Das Wichtigste zuerst: Rundweg alle Pilotinnen und Piloten in der Schweiz kennen diesen Flughafen. Denn ein entsprechendes Brevet gibt es nur wenn man eine Ausbildung gemacht hat. Und die findet für sämtliche Anwärterinnen und Anwärter in Grenchen statt. Ganz gleich für welchen Zweck: Für das private Fliegen, für kommerzielles Fliegen, Rettungsfliegen oder die Militärfliegerei. Und ganz gleich ob auf Flächenflugzeugen (mit oder ohne Motor) oder Helikopter. Der lebhafte Betrieb auf den Pisten während des gut eineinhalbstündigen, hochinteressanten Rundgangs war der beste Beweis für die Wichtigkeit von Grenchen.
Nach dem Rundgang fand dann in einem Saal des Flughafenrestaurants die GV statt. Sie wurde von Präsident René Ackermann zügig durchgeführt. In seinem Jahresrückblick stechen vor allem die drei Anlässe hervor, die alle auf sehr grosses Interesse stiessen. Eine kurze Diskussion gab es bei der Frage, ob man einen Partnerbeitrag einführen soll. Im Sinne der Gleichberechtigung entschied sich die Versammlung einhellig für das Beibehalten der bisherigen Regelung. Erfreulicherweise konnte die Versammlung zudem von einem erneut gestiegenen Mitgliederbestand von neu 113 Kenntnis nehmen. Vorstand und Präsident wurden für weitere vier Jahre bestätigt. Abschliessend wurde für September bereits ein Anlass zum Thema Renaturierung von fliessenden Gewässern angekündigt. Dies im Zusammenhang mit dem Verlauf der Dünnern entlang der Autobahn im Gäu.